- Lebendiger Hauch der Zeder
- Projektierung und Aufbau
- Feuer wärmt den Stein
- Keramische Rauchabzüge Schiedel
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Lebendiger Hauch der Zeder
Das Bergzedernholz wurde herkömmlich im Alltagsleben der sybirischen Völker verwendet. Aus Zedernharz konnte man Terpentin als Heilmittel herstellen. Aus Zedernüssen hatte man nützliche kräftigende Öle und Aufgüsse zubereitet. Und im Winter konnten die Zimmermeister aus ausgewählten Stämmen des Taiga-Riesen Rundstammhäuser, Höfe und Kosakenwachen bauen.
Die Zederstämme wurden in Bretter geschnitten, breite Dielenbretter wurden abgehobelt. Man fertigte Dachstuhl und Holzschindel an.
Die Kosaken, die nach Sybirien kamen, nannten diesen Baum "der SYBIRISCHE RIESE" und "der SCHATZBAUM", Heiler und Patriarch der Nordgebirge. Und laut ewenkischer Überlieferungen ist die Zeder eine Quelle von Kraft, Schönheit und Gesundheit. In Sagen und Märchen erzählt man, dass nur gutmütige Geiste die Zederbäume bewohnen, weil dieser Baum der Gabenreichste ist.
Die Bergzeder ist bis zu 50 Meter hoch und hat über anderthalb Meter im Umfang. Das Durchschnittsalter der Bäume erreicht 400-500Jahre. In der Russischen Föderation ist heutzutage eine streng geregelte Ordnung zum Zederabholzen auf Waldparzellen beim Lichthieb und beim durchlaufenden Hieb angenommen. Dadurch werden die Holzvorräte gespart.
Und dabei können wir uns erstaunt bewusst werden, dass die Zederstämme, aus denen unsere Blockhäuser gebaut sind, noch in der Zeit von Ivan dem Schrecklichen zu wachsen angefangen haben.
Das Bergzedernholz des Altaigebirge zeichnet sich durch den auffallend rosaroten Farbenton besonders aus, der mit der Zeit eine noch intensivere satte goldrote Farbe enthält.
Das abgeschliffene Blockhausprofil aus Bergzeder verwandelt die Interieurs der Innenräume in zauberhafte hell beleuchtete und wärmende Hallen, es weckt bei uns ein estaunliches Harmonie-, Leichtigkeits- und Kraftgefühl, das sich wellenweise durch das ganze Haus verbreitet, und der ein wenig herbe duftende Geruch des Holzes füllt die ganze Umgebung mit einem feinen Aroma.
Das harzige Bergzedernholz kann schädliche Insekte verscheuchen. Und von Alters her konnten in den Möbeln - Truhen, Schränken und Kommoden, die aus massiven Zedernholzbrettern gebaut werden, keine Motten entdeckt werden. In den europäischen Ländern fertigte man Holzgeschirr an. Und die Meister behaupteten, dass Milch im solchen Geschirr lange Zeit nicht gerinnt, sondern noch einen angenehmen Geschmack gewinnen wird. Man dachte, dass alle Lebensmittel und Getränke, die im Zedernholzgeschirr aufbewahrt werden, noch mehr an Lebenskraft gewinnen und das menschliche Leben verlängern.
Es ist zur Zeit bewiesen, dass das Zedernholz in den Innenräumen alle Fäulnismikroorganismen vernichtet, und die Luft in einem Zedernholzhaus beinahe steril ist. Das sind lediglich bis zu 300 Bakterienzellen für ein Kubikmeter. Und nach medizinischen Normalwerten sind für ein Kubikmeter der Luft in den sterilsten Räumen 500 bis 1000 von nicht pathogenen Mikroben zulässig. Das Zedernholz ist der günstigste Baustoff aus allen von Natur geschaffenen Baustoffen. Bei der Mikroskopuntersuchung wird das Geheimnis der einzigartigen Wärmeleitfähigkeit des Zedernholzes entdeckt: Das sind über 60 000 kleinster mit Luft erfüllter Röhre für jedes Quadratzentimeter des Holzes. Solche Kapillarenstruktur sorgt für die Wärmedämmung, die die Wärmedämmung von Beton oder Stein mehrfach übersteigt.
Ausserdem gewährleistet die Mikrostruktur der Zeder eine hohe Resistenz gegen Anfeuchten und Rissbildung.



